| Die Historie des oberschwäbischen Country-Express | |
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| Im Jahre 1974 trafen sich zufällig bei einer Veranstaltung
im süddeutschen Ravensburg mehrere junge Burschen und kamen ins Gespräch.
Damals machten viele irgendwie Musik miteinander, sei es über Oma´s Küchenradio,
oder mit selbstgebastelten Verstärkern. So war auch damals das Thema, in einer Band Musik
machen zu wollen, die Spaß macht. |
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| Einer dieser jungen Musiker mit vielen Träumen und Phantasien war
Walter Ringwald, aufgewachsen in der Zeit,
in der die Gitarre zum Sprachrohr der Jugend geworden war. Door´s, Birds, Troggs,
Jimmi Hendrix, Santana und so viele andere prägten die Musikszene. Sein Gitarrenspiel und insbesondere seine markante Stimme (vor allem cajun-music) prägten den Sound von Anfang an mit. Ihm war damals natürlich nicht bewusst, dass er eine lange Ära einläuten würde. |
zum "Steckbrief"![]() Walter (Management) |
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Bald kristallisierte sich ein Kern von Musikern heraus der intensiver arbeiten wollte.
Dann war da noch das Problem mit dem richtigen Bandnamen. Klar war damals zunächst nur, dass die Band aufgrund äußerer Gegebenheiten (Studium, Beruf usw) nicht länger als ein Jahr zusammenbleiben könnte. Der Name müsste gut klingen, eingängig sein, leicht zu merken und ziemlich English, so wie die Bandnamen damals eben waren. Warum eigentlich, dachte man sich. |
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| Der Bandname „KNAPP EIN JAHR“ war geboren. | |
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Auch dabei konnte keiner ahnen wie einprägsam und wohlklingend dieser Bandname in der
Musikszene einmal werden würde. Bevor man es richtig wahr haben wollte, kamen kleinere Auftritte in verschiedenen Kneipen in der Umgegend zustande, die ziemlich erfolgreich wurden. Es machte viel Spaß und die Erfolgswelle trug die Truppe immer weiter. Die Landjugendbewegung hatte die Band entdeckt und immer wieder zu Konzerten eingeladen. |
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Das Konzertprogramm am Anfang war gecoverte Rockmusik, Oldies und Skiffle.
Country Musik wurde damals eher selten gespielt. Außerdem fehlte die entsprechende Instrumentierung. Während dieser Zeit verließen immer wieder Musiker die Truppe und neue kamen hinzu. |
| “If you gonna play in Texas you gonna have a fiddle in the Band” | |
| 1980 war es dann passiert:
Wolfgang Seiderer ein studierter Geiger, der darauf bestand
nicht Geige, sondern Fiddle zu spielen, stieß zur Band. Auch ihm war damals nicht bewusst, dass er
einmal einer der eindrucksvollsten Country-Fiddler Deutschlands werden sollte und schon recht bald
der „Teufelsgeiger“ genannt wurde. Seine Bühnenshow und die Art die Fiddle zu bearbeiten, wird oft als unglaublich und sensationell bezeichnet. Immer mehr wurde die Country Musik zur Stielrichtung der Band. Traditionelle Stücke, die von der Fiddle getragen waren, wurden auch ins Konzertprogramm aufgenommen und vom Publikum begeistert aufgenommen. |
zum "Steckbrief"![]() Wolfgang |
| Die nächsten Jahre vergingen, indem einige Musiker kamen und nach einiger Zeit aus beruflichen und persönlichen Gründen die Band wieder verließen. Jede Veränderung forderte ihren Tribut und warf die Band immer wieder in ihrer Entwicklung zurück, bis 1985 der nächste Meilenstein für „KNAPP EIN JAHR“ kam. |
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zum "Steckbrief"![]() Dieter |
Der aus dem Raum Stuttgart stammende
und ins Oberschwäbische gezogene Dieter Maier stieß zur Band. Er brachte Gitarren aller Art, Mandoline, Akkordeon, Keyboards und Querflöte mit. Aufgewachsen in der Chormusik, im Akkordeonorchester, als Leadgitarist und Gesang in verschiedenen eigenen Stuttgarter Bands wie „TAU“ oder „SAATKORN“ (Folk, Folk-Rock und Klassik Rock) brachte er durch gemeinsame Auftritte mit „Ihre Kinder“, „Eulenspiegel“, „Kraan“, „Frumpy“, „Anyones Daughter“ usw. auch professionelle Erfahrung, auch in der Studioarbeit, mit in die Band. |
| Der heute sehr beliebte Satzgesang der Band war geboren. | |
| Da sich Akkordeon und Fiddle hervorragend in der Cajun-music vereinen lassen, wurde dieser Stil vermehrt ins Programm aufgenommen. | |
| Seit dieser Zeit
begann die Arbeit auch im Studio. Hier war man von Anfang an bemüht, das live-feeling der Country-music, das erst wirkt, wenn der „Funke“ auf das Publikum überspringt, auch auf Tonträger spürbar werden zu lassen. |
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| Im Jahre 1992 erhielt die Truppe
einen weiteren tragenden Stützpfeiler. Josh Pathel
(Gesang und Bass) aus Pfullendorf stieß zur Band. Er hatte in der Rockmusik seine Wurzeln und erweckte den heute so unverkennbaren rockigen und groovigen Sound von „ Knapp ein Jahr“ zum Leben. Vor allem aber seine kraftvolle tiefe und rauchige (obwohl er nicht raucht) Stimme vollendete den Satzgesang der Band in idealer Weise. Eine weitere individuelle, mit hohem Wiedererkennungswert ausgestattete Stimme, für „ KNAPP EIN JAHR“ war geboren. |
zum "Steckbrief"![]() Josh |
| Die unterschiedliche musikalische Herkunft der Musiker und deren Vielseitigkeit ermöglichen es nun Country-Musik in allen Variationen zu spielen: Old-Time Fiddle, Country Rock, Cajun-Music, Country-Blues und Rock´n Roll gehören fest zum Repertoire der Gruppe. |
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| Auch eigene Arrangements bestimmen das Programm. | |
| Auf der Bühne versteht
man sich blind und jeder Event wird durch Spaß an der Musik zur Party. Bei jeder Veranstaltung springt
der Funke auf das Publikum über und eine ausgelassene Stimmung bei den Auftritten ist fast schon garantiert.
Es ist immer wieder ein Erlebnis die virtuosen Geigenklänge, die Gitarrenriffs, die Akkordeonsolis,
eingebettet in einen mehrstimmigen Gesang zu hören und die Spielfreude und natürliche Bühnenshow der Musiker
zu erleben. |
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zum "Steckbrief"![]() Michael |
Im Jahre 2002 stieß
Michael "Holzi" Holzwarth zur Gruppe. Er ist ein äußerst talentierter
und kraftvoller Joungster hinter den Drums, der sich auch nicht zu schade ist, das Waschbrett, oder andere
Raritäten, zu bearbeiten. Zusammen mit Josh Pathel sorgt er für das groovige, stabile und kreative
Fundament in der Gruppe. Seit Neuestem hat er sich ein Micro an das Schlagzeug gebunden und überrascht alle mit einer - na was wohl - einer eindrucksvollen Stimme. |
| Im Jahre 2008 erfolgt nun der nächste Einschnitt in die Bandgeschichte. Gründungsmitglied Walter Ringwald verlässt aus gesundheitlichen Gründen die Bühne. Er bleibt der Band im Management und der Bewältigung finanzieller Aufgaben erhalten. Da „KNAPP EIN JAHR“ in der gewohnten Qualität weiter Country-music machen wollte, wurde über den Winter 2007/2008 ein ausgedehntes „Casting“ veranstaltet. Dabei hat man im oberschwäbischen Musiker-Pool ausgiebig nach einem neuen „KNAPP EIN JAHR“–Musiker gefischt und war erfolgreich. |
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zum "Steckbrief"![]() Peter |
Mit
Peter Witzig (der heißt nicht nur so) wurde nun genau der richtige Mann gefunden. Peter spielt Gitarren,
Saxophon, Geige und Keyboards. Er hat eine neue interessante Stimme und passt auch persönlich gut in die
„KNAPP EIN JAHR“-Reihe. Also „the country-show goes on“. |
| Heute kann „KNAPP EIN JAHR“ auf über 1200 Konzerte, fünf CD`s und eine „LP“ zurückblicken. Dabei hat man viele Fans für sich gewonnen. Im Süddeutschen Raum ist die Gruppe auf Kleinkunstbühnen, in Kneipen, auf Straßenfesten, bei Zeltfesten und bei Festivals zuhause. In der Schweiz beginnt die Band langsam in Musik-Saloons und bei Festivals Fuß zu fassen Auch in einigen Radio- und Fernsehsendungen war die Band schon zu sehen und zu hören. |
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Für die vielen Sympathiebekundungen und für die tolle Geburtstagsparty beim 35-jährigen Bühnenjubiläum
in Heiligenberg bedankt sich "KNAPP EIN JAHR" herzlich bei allen Gästen und Helfern.
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| "KNAPP EIN JAHR" - Die nächsten fünf Jahre der Bandgeschichte haben begonnen... | |||||
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